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Re: Hard Life addon
  Milchknilch
02.02.2017, 22:00
Re: Hard Life addon
  dusty
02.02.2017, 19:48
Re: Hard Life addon
  Milchknilch
01.02.2017, 23:24
Re: Hard Life addon
  dusty
01.02.2017, 21:07
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[Teil 1]   [Teil 2]

[2. Januar 2005]

Man war das gestern ein Tag! Mit Brian und mir kamen noch zwei weitere Überlebende an, die sich uns anschlossen: Betty und Wen. Betty hat vor dem Zwielicht als Krankenschwester in der Notaufnahme gearbeitet, deshalb wird sie auch den Job als Sanitäter in unserer Gruppe übernehmen... Wen dagegen erzählt kaum was von sich. Er war anscheinend nur auf Besuch in Deutschland als die Aliens die Erde überfallen haben und kommt eigentlich aus Nordkorea. Was genau er da gemacht hat weiß keiner, aber in der Tauglichkeitsprüfung hat sich rausgestellt, dass er mit Waffen umgehen kann und das reicht in diesen Tagen anscheinend aus, um den Eingreiftruppen zugeteilt zu werden. Mich hat man kurz nach meiner Ankunft zum Gruppenleiter gemacht, da ich als Kampfschwimmer ja schon Erfahrung mit Kampfeinsätzen habe. Na, das kann ja heiter werden mit dieser Truppe. Zusammen mit Betty und Wen kamen auch noch ein paar Forscher in unserer Basis an, aber der Platz ist so eng, dass wir kein Labor für sie einrichten können. Noch ein weiterer Grund, nach weiteren Unterkunftsmöglichkeiten Ausschau zu halten: Einige von ihnen waren anscheinend in der Waffenentwicklung tätig oder sind zumindest in der Lage, Waffen zu analysieren... die Ergebnisse werden dann normalerweise den Technikern in Frankreich übermittelt, die dann aus den Plänen Waffen und Kampfausstattung herstellen...

Gestern Nachmittag war es dann auch schon so weit: Um 16.45 Uhr schrillten die Alarmsirenen und wir vier stürzten Richtung Helikopter, ein alter verschrammter Chinook der US-Armee, der auf einem Stützpunkt hier in der Gegend gefunden wurde. So ziemlich das einzig intakte Fahrzeug das noch fliegen kann, bis auf unsere Staffel Eurofighter, die im Augenblick aber nutzlos sind: Wir gehen zwar fest davon aus, dass die Aliens mit UFOs ständig durch die Gegend jetten, aber mit unserem Radar können wir sie einfach nicht erfassen. Da werden sich unsere Techniker und Forscher noch was einfallen lassen müssen...

Als wir dann alle im Hubschrauber saßen, ging's auch sofort los: Unser erster Einsatz erwartete uns in einem Vorort von Paris. Auf dem Weg dorthin bekamen wir unser Briefing: Innerhalb unseres Gebietes wurden Transgenanten gesichtet. Die sollten wir ausschalten. Hört sich ja ganz einfach an. Bis man einem dieser Viecher gegenübersteht: Nach stundenlangem Flug kamen wir gegen 0.30 heute in der Stadt an. Aus Sicherheitsgründen mussten wir uns abseilen, der Hubschrauber soll nicht in den Krisengebieten landen, dafür ist er einfach zu kostbar. Wir also raus und sofort mit gezückten Waffen die Gegend durchsucht.

Auch hier bot sich uns das gleiche Bild wie in Berlin: überall eingestürzte, abgebrannte und geplünderte Häuser, nirgendwo menschliches Leben. Mir lief es kalt den Rücken hinunter, als wir uns zu viert durch die Stadt pirschten; man hat das Gefühl, überall müssten Menschen sein, doch da ist nur diese drückende Stille und die Verzweiflung anhand dieser Zerstörung überall. Vorsichtig Häuserblock für Häuserblock vorrücken und jeder sichert den anderen; so haben wir uns das gedacht, doch sofort hinter der ersten Ecke lauerten zwei "Morelmen", auch so ne Art Mutanten, und nahmen uns unter Feuer. Und da war es vorbei mit der sorgfältigen Planung: Brian und ich stürzten uns unter Deckungsfeuer von Betty Richtung Feind und verschanzten uns hinter einer Parkbank. Wen allerdings ging hinter der Hausecke in Deckung und sorgte so für Betty’s Deckung, die sich so schnell wie möglich aus der Schusslinie zog mit ihrem Colt 1911, dessen Feuer durch die leeren Gassen knallte.

Gerade als die Situation sich einigermaßen beruhigt hatte, zeriss ein Schmerzensschrei von Brian das Feuergefecht: Die Bastarde hatten ihn am Arm erwischt. Zwar keine schwere Verletzung, aber für jemanden, der noch nie von einer Kugel getroffen wurde, war es die Hölle.

"Sanitäter! Betty! Beweg dich hier rüber! Sie haben Brian erwischt!" schrie ich, stellte mich hin und schickte einige Salven aus meiner Schrotflinte in die Richtung der Aliens. Hier erwies sich Betty schon gleich als nützliches Mitglied unserer Gruppe: ruhig und besonnen verarztete sie Brians Streifschuss. Währenddessen beharkte Wen die beiden Mutanten weiter. Den einen hatte er mittlerweile mit einem Volltreffer seines UZI-Feuerstosses die Brust zerfetzt, blieb noch einer, der allerdings gegen zwei Schrotflinten und Wen’s weitere Feuerstösse schnell den kürzeren zog...

Unser Auftrag lautete, mindestens vier Transgenanten zu erledigen, blieben also noch zwei.

Und da erwartete uns schon die nächste Überraschung: In einem einsamen, verdreckten und zugemüllten Hinterhof stießen wir auf ein rund 2,50 Meter hohes Wesen, das über und über mit menschlichen Leichen bedeckt zu sein schien. Kaum hatten wir es entdeckt, als es auch schon auf uns losstürmte. "Fire in the hole!" klang es da von hinten und zwei Sekunden später zerriss eine ohrenbetäubende Explosion dieses Monster in tausend Stücke. "Wen! What the fuck did you do? You nearly killed us!" Brian war extrem aufgebracht, explodierte die Granate doch nur gerade so weit von uns weg, dass sie uns nicht verletzte... das war ein verdammt guter Wurf. Wir standen um die Überreste dieses Transgenanten, als mich plötzlich ein Stoss traf, der meinen Körper zu zerreißen drohte: über unseren Triumph, dieses Ding getötet zu haben, hatten wir nicht aufgepasst und einer seiner Artgenossen hatte sich rangeschlichen und mir beinahe die Wirbelsäule gebrochen... Doch wieder reagierte Wen genau richtig: Entschlossen zog er seine UZI und hielt sie dem Wesen direkt ins Gesicht und drückte ab. Von rund 20 Kugeln mitten im Gesicht getroffen taumelte das Monster noch! Ungläubig starrten wir auf das obskure Bild: Ein Wesen, das uns alle überragte lief ohne Kopf umher und machte keine Anstalten zu sterben! Doch dem wenige Sekunden später folgenden Regen aus kaltem Stahl, der unbarmherzig alles niedermähte, konnte auch dieser Riese nichts entgegensetzen. Anscheinend sollten wir unseren Forschern mal was zu tun geben, damit die uns sagen, wie man diese Viecher töten kann!

So, ich muss mal wieder Schluss machen, wir sind gerade auf dem Rückweg zur Basis und von da geht’s schon zum nächsten Einsatz: Diesmal in der Nähe von Bremen.




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