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Re: Ufo Extraterrestrials 2 !!
  dusty
10.04.2017, 14:08
Re: Ufo Extraterrestrials 2 !!
  Kordor
07.04.2017, 23:20
Re: Hard Life addon
  Milchknilch
02.02.2017, 22:00
Re: Hard Life addon
  dusty
02.02.2017, 19:48
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Mit Malcolms Tagebuch schreibt Humpfi gerade an einer besonderen Art der Fan-Fiction. Es erzählt die Erfahrungen und Erlebnisse des Soldaten Malcolm, der den Leser damit direkt am spannenden Geschehen der UFO: Aftermath-Story teilhaben lässt. Herzlichen Dank an Humpfi!

[Teil 1]  [Teil 2]

[1. Januar 2005]

Bin heute aus meinem Bunker im Wedding nach oben gestiegen um zu gucken, ob man endlich wieder frei atmen kann. Nach über einem halben Jahr also öffneten sich zum ersten Mal wieder die strahlungs- und luftdichten Panzerstahltüren wieder und das Innere des Bunkers wurde überflutet von den einfallenden Sonnenstrahlen, alles erschien auf einmal ganz anders als die langen Stunden im Bunker zuvor... Hinter mir standen die letzten Überlebenden unseres Viertels: Die wenigen Menschen, die sich noch in den Bunker retten konnten bevor sich das Tor für lange Zeit schloss. Geblendet von dem ungewohnt hellen Licht, aber auch mit Aufregung im Magen taumelte ich die ersten Schritte hinaus. Ich bin ausgewählt worden, als einer der wenigen kräftigen Männer im Bunker die Oberfläche zu inspizieren, dazu hatte ich eine alte Schrotflinte und einen erste Hilfe-Koffer dabei. Die restlichen Bunkerinsassen drängten sich hinter mir zusammen und genossen das warme, goldene Sonnenlicht, das trotz deftiger Minusgrade den Körper mit einer Wärme füllte, die ich so lange schon nicht mehr gespürt hatte. Nachdem ich mich einige Minuten an das Licht gewohnt hatte, wagte ich einen ersten Schritt hinaus in die mir nun so unbekannte Welt.

Hinter mir schlossen sich wieder die meterdicken Schutztüren und ich blieb alleine zurück; alleine mit einer ehemals von Leben lärmenden Millionenstadt. Doch nichts rührte sich in den Strassen und ich taumelte ob der Zerstörung: Nichts war heil geblieben. Überall ausgebrannte Autowracks, eingeschlagene Scheiben, eingestürzte Mauern und umgestürzte Ampeln. Als es bei meinen ersten Schritten merkwürdig knirschte, senkte ich meinen Blick zu Boden und sah, was mit den Unglücklichen geschehen war, die es nicht rechtzeitig in den Bunker geschafft hatten: Vor den Bunkertüren lagen Dutzende Skelette, die anscheinend versucht hatten, in ihrer puren Verzweiflung die tonnenschweren Türen mit ihren Händen aufzustemmen. Irgendetwas Schreckliches musste hier passiert sein und ich bekam irgendwie das Gefühl einer beklemmenden Angst: Alleine. Alleine mit den Toten. Es dauerte eine Weile, bis ich wieder in der Lage war, weiterzugehen. Ich wanderte durch die leeren Strassen auf der Suche nach Leben und ich fand auch welches: Ich kam gerade auf eine der Hauptstrassen, als ich einige Meter entfernt einen Schatten hinter einem Auto verschwinden sah. "Hallo! Ist da Jemand?" - Keine Antwort. "He! Kommen sie zurück!" - Nichts. Ich lud meine Schrotflinte durch und näherte mich langsam dem Auto. Ein Glück, dass ich nach den Stunden alleine in der Stadt schon eine Art Paranoia entwickelt hatte! Kaum war ich ein paar Meter gegangen, da sah ich eine komische Kreatur hinter dem Auto hervorkommen, hatte irgendwie Ähnlichkeiten mit einer Fliege... mit einer 1,50m großen Fliege. So sah das jedenfalls zuerst aus.

Als das Vieh näher kam sah ich es erst: Nur der obere Teil hatte gewisse Ähnlichkeit mit einer Fliege. Unten raus guckte ein menschlicher Oberkörper! Was ist hier eigentlich los? Da ich nicht wirklich darauf aus war, mit dieser Kreatur nähere Bekanntschaft zu machen, die verdächtig schnell auf mich zukam, nahm ich meine Shotgun und gab zwei krachende Schüsse ab. Ich bekam selber beinahe einen Schrecken als ich nach den Monaten im Bunker, in denen nur das Nötigste gesprochen wurde, diesem Lärm ausgesetzt war. Diesem Monster allerdings erging es schlechter als mir: beide Schüsse trafen und rissen mehrere Löcher in den Torso, woraufhin es zu Boden ging. Vorsichtig ging ich weiter und wenige Meter weiter habe ich dann Brian getroffen... er lag verwundet am Boden und ich habe ihn nur bemerkt, weil ich fast über ihn gestolpert wäre. Dank meiner rudimentären erste Hilfe Kenntnisse konnte ich ihn aber immerhin so weit bringen, dass er wieder laufen konnte. Brian ist von seiner äußeren Erscheinung wirklich furchteinflössend wenn man ihn stehen sieht: rund 2,10 Meter groß und muskelbepackt, aber nicht so in der Art wie Bodybuilder, sondern mehr auf eine Art, die einem auf eine unaufdringliche unterschwellige Weise suggerierte "Leg dich nicht mit mir an, du würdest es bedauern". Zusammen mit seinen rot-braunen Haaren verlieh im dies ein etwas wildes Aussehen. Er erzählte mir, dass er in der Nacht von so einem komischen Mutanten angegriffen worden sei... so ne Mischung aus Fliege und Mensch. Ja, das Vieh habe ich getroffen, dem wäre ich auch nicht gerne nachts begegnet...

Jedenfalls berichtete Brian von einem Bunker mit vielen Überlebenden hier in Berlin, wo er ja auch hinwollte als er von diesem Mistvieh angefallen wurde. Ich dachte mir, dass es bestimmt keine schlechte Idee wäre, mal mit zu denen zu gehen. Eventuell könnten die mir ja sagen, was eigentlich passiert ist und vielleicht kann ich in solchen Zeiten als altgedienter Soldat bei den Kampfschwimmern ja auch helfen.

Denn anscheinend wimmelt das hier von diesen Mutanten: Brian und ich waren gerade ein paar Schritte weiter gelaufen, als wir auch schon auf das nächste Wesen trafen: Brian nannte es "CUDGEL". Im übrigen scheint die Bezeichnung für diese komische Fliege, die ich erlegt habe "DANGLEFLY" zu sein. Sind also schon bekannt, diese Dinger. Dieses Vieh hatte zwar eine Pistole in der Hand, schien aber nicht besonders geschickt im Umgang damit zu sein, denn mit einigen Schüssen aus meiner Schrotflinte und Brians UZI war auch dieses Problem erledigt.

Kurz darauf kamen wir dann auch zu der von Brian erwähnten Basis... die haben sich in einer alten Militärbasis niedergelassen. Sieht ganz schön runtergekommen aus, überall sieht man Feuer und geplünderte Häuser. Na ja, was erwartet man denn schon großartig bei einem Alien-Angriff? Dass alle gesittet in die Bunker gehen und die Chance vertun, ein wenig Wohlstand zu ergattern? Wohl eher nicht... der einzige Grund, warum ich nicht geplündert habe, weil ich bei dem ganzen Tumult überhaupt nicht dran gedacht habe. Tja, das hole ich eventuell ja noch nach, wenn die anderen was übergelassen haben. So'n neuer Fernseher wäre nicht schlecht. Obwohl: welcher Fernsehsender sendet denn noch bei den Verhältnissen? Ach, wir werden sehen, wie sich das alles entwickelt...

So, nach ein paar Stunden in der Basis habe ich doch schon eine ganze Menge erfahren: Das Alienraumschiff, dass über der Erde aufgetaucht ist, hat wohl Unmengen an außerirdischen Sporen in die Atmosphäre geblasen, die zuerst die Sonne verdunkelten und danach auf uns runtergeregnet sind. Augenscheinlich sind sie auch der Grund für die Mutationen, aber das ist bisher nur eine Vermutung...

Jedenfalls ist diese Basis in Berlin nicht die einzige dieser Art: Wir stehen in direktem Kontakt zu einer weiteren Basis in Frankreich, wo sich ebenfalls Überlebende des "Zwielichts" gesammelt haben um den Aliens den Kampf anzusagen. Denn das ist unser Ziel: Die Aliens wieder von der Erde zu vertreiben! Zu diesem Zweck werden überall auf der Welt Überlebende gesucht, die dabei helfen können: Techniker, Forscher und natürlich Soldaten. War vielleicht gar nicht schlecht, dass ich aus dem Bunker raus bin... Organisiert wird das ganze von einer Organisation, die sich selbst "Rat der Erde" nennt. So eine Art Regierung (ohne geht bei uns Menschen wohl nichts, das wäre doch mal die Gelegenheit gewesen... na ja, was soll's) also, die uns - den Kampftruppen, zu denen ich jetzt gehöre, genau wie Brian, der auch mal beim Militär war - Aufträge übermittelt, wo Aliens oder Mutanten, die sie übrigens Transgenanten nennen, gesichtet wurden und die wir dann auslöschen sollen. Es gibt dabei nur ein Problem: Ausrüstung ist dürftig. Was wir haben sind Schrotflinten und ein paar Pistolen, aber nichts Großkalibriges oder auch nur ein anständiges Gewehr wie ein G36. Müssen wir schon irgendwo finden. Das ist ein weiterer Aspekt unserer Arbeit: weitere Menschen finden, die sich uns anschließen wollen. Laut dem RdE gibt es noch eine ganze Menge weiterer Basen auf der ganzen Erde. Allerdings müssen wir erst einmal Kontakt zu denen aufnehmen und gegebenenfalls ein wenig aufräumen.

Nach diesen Informationen bin ich natürlich sofort zu "meinem" Bunker und habe dafür gesorgt, dass die fähigen Leute daraus sich an unserem Projekt beteiligen. Leider ist keiner von ihnen in der Lage, wirklich mit einer Waffe umzugehen, da werden wir uns wohl anderweitig umschauen müssen.

So, nu ist erst mal Schluss für heute, ich habe noch ne Menge zu tun. Scheint so, als würde das auch erst mal so bleiben die nächste Zeit... was tut man nicht alles, um die Menschheit zu retten...




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