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Re: Ufo Extraterrestrials 2 !!
  dusty
10.04.2017, 14:08
Re: Ufo Extraterrestrials 2 !!
  Kordor
07.04.2017, 23:20
Re: Hard Life addon
  Milchknilch
02.02.2017, 22:00
Re: Hard Life addon
  dusty
02.02.2017, 19:48
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11. Teil (August 2003)

Betrachtet man die Entwicklung von UFO: Aftermath als gigantische Schiffsreise, könnte man sagen, dass in den letzten Wochen nur wenig aus den Kabinen des Schiffes zu hören war. Ich möchte Euch deshalb für Eure Geduld danken, mit der Ihr uns auf unserer Reise begleitet. Ich lade Euch außerdem ein weiteres Mal ein, an unseren aktuellen Diskussionen im Forum auf der Homepage zum Spiel teilzunehmen: http://www.ufo-aftermath.com/forums.

Die E3, ein riesen Spass

Ist unser Schiff nun ein Segelschiff, könnte man sagen es hat in der letzten Zeit eine Flaute gegeben - Grund dafür waren die Vorbereitungen für die E3, die E3 als solche und natürlich Aftermath auf der E3. Ersteres habe ich kurz in der letzten Folge des Diaries angesprochen, jetzt gehe ich genauer auf die Punkte zwei und drei ein.

Ihr habt wahrscheinlich schon viele Berichte von der Show gelesen und wisst alles, was es über die Spiele zu wissen gibt, die dieses Jahr im Blickpunkt stehen. Genaugenommen ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass Ihr mehr über die E3 wisst als ich, da ich die ganze Zeit an unserem Stand verbracht habe, um UFO: Aftermath den gespannten Messebesuchern zu demonstrieren. Trotzdem kann ich die generelle Aufbruchsstimmung der Messe bestätigen. Ich erinnere mich noch an letztes Jahr, wo ich das Gefühl hatte durch die Hallen zu schlendern und auf alle Bildschirmen Trailer von ein und demselben Spiel zu sehen - ein 3rd-Person Action-Rennspiel mit etwas Fussball in den Pausen.

Dieses Jahr gab' es soviel mehr zu sehen und das meiste davon war für den PC, was eine sehr angenehme Erfahrung war. Trotzdem brauchen wir nicht drumherum reden, dass die Dominanz des PC schwindet und die Konsolen jedes Jahr besser werden - einige der schönsten Konsolenspiele sehen schon so gut aus wie etwas ältere PC Titel. Aber viel wichtiger als die Optik der vorgestellten Titel war ihre Vielfalt. Ich habe zwar nichts gesehen, was auffallend originell war - etwas das das Spielen in der Art revolutionieren würde, wie es Dune 2 damals getan hat. Mehr noch, es ist wahrscheinlich, dass die grundsätzlich möglichen Formen von Computerspielen (Ego-Shooter, Echtzeitstrategie, Rollenspiel, etc.) gefunden sind und unsere Aufgabe ist es nun, diese auszureizen (das Genre neu zu definieren, wie es in der Werbung oft genannt wird), aber eben keine neuen mehr zu erfinden. Dieses Jahr hatte ich das Gefühl, dass viele Verbesserungsmöglichkeiten gefunden wurden und in viele verschiedene Richtungen an Erweiterungen gearbeitet wird.

Mein persönliches Lieblingsspiel der Show ist Vampire: The Masquerade - Bloodlines, das gerade von Troika entwickelt wird und auf die Half-Life 2 Engine aufbaut. Vielleicht habt ihr die Trailer von Half-Life 2 gesehen (falls nicht, solltet Ihr das auf jeden Fall noch nachholen, dies ist die seltene Gelegenheit in die Zukunft zu blicken). Stellt Euch dieselbe Detailliertheit vor, aber in einer vielfältigeren, farbigeren Welt. Die statischen Screenshots werden dem Spiel nicht gerecht, in Bewegung sieht es einfach unglaublich realistisch aus.

UFO: Aftermath auf der E3

Aber lasst uns zur Kentia Hall zurückkehren, an den Stand von Cenega. Er war recht ansehnlich und ziemlich groß, mit zwei kleinen Konferenzräumen und insgesamt sieben Computern, von denen zwei UFO: Aftermath zeigten (Korea: Forgotten Conflict und Shade: the Wrath of Angels hatten ebenfalls je zwei. Auf dem siebten lief Gooka. Wie zu erwarten lief die Version die wir mitgebracht hatten (nachdem wir sie unseren Programmieren um 4.00 Uhr morgens aus den Händen gerissen haben, kurz bevor wir zum Flughafen fuhren) nicht besonders gut. Am Abend vor der Show gingen wir deshalb zu einem Counter-Strike Gamecenter neben dem Hotel und nutzen deren Internetverbindung um einen Patch herunterzuladen, der wie von Zauberhand alles zum laufen brachte. Wir verbrachten dann eine einigermaßen ruhige Nacht damit, diese neue Version auf fünfzig CDs zu brennen, da wir Cenega versprochen hatten, diese mitzubringen.

Am nächsten Tag wurde es ernst auf der Messe. Journalisten, Vertriebsleute und Händler wurden an den Stand gebracht, dann wurde ihnen das Spiel kurz vorgestellt und gezeigt. Es gab auch einen stetigen Zulauf von Leuten, die vorbeischlenderten, einen sich drehenden Globus sahen und murmelten "Das muss ein neues X-Com sein" - um dann näherzukommen und ihre Hoffnungen zerplatzen zu sehen - es ist kein neues X-Com. Trotzdem waren die Reaktionen all dieser Leute durch die Bank weg positiv. Das hatte ganz offensichtlich eine Menge mit der Tapferkeit zu tun, mit der ich das Spiel demonstrierte. Aber mal davon abgesehen hatte ich das Gefühl, dass unseren Besuchern am meisten das Authentische, das Greifbare an UFO: Aftermath gefallen hat. Sie mochten, wie das Spiel aussah, bewunderten die Vielfältigkeit der Missionsumgebungen, genossen das Kampfsystem mit seiner simultaneous action (Erläuterungen zum Simultaneous Action System, dem Kampfsystem von UFO: Aftermath, finden sich in den älteren Folgen des Diaries), hatten Spass daran, eine halb zerstörte Selbstschussanlage im Kampf zu beobachten und begrüßten generell das Konzept des Spieles. Das Spiel stand noch weit vor der Fertigstellung, aber es sah so als würden unsere Besucher (die durchaus in der Lage waren, über Kleinigkeiten hinwegzusehen und sich vorzustellen, wie das Ganze im Endzustand aussehen würde) mögen, was sie dort sahen.

Dieser Bericht von der E3 wäre nicht komplett ohne die Erwähnung des Besuches von mike9o, einem großartigen Mitglied unserer Foren, der die Fragen der Leser von UFOAftermath.co.uk, einer Fanseite, mitbrachte. Wir zeigten ihm das Spiel sehr ausführlich und seine sehr positive Reaktion und Bestätigung war sehr wichtig für uns. Es ist eine Sache, einen Journalisten zu beeindrucken, der Dich mit "Ich bin schon 45 Minuten zu spät, also fasst Euch kurz" begrüßt, aber eine ganz andere, dasselbe bei jemandem zu schaffen, der viel von dem Spiel kennt und weiss, was er sich da anguckt.

Alles in allem war die vergangene E3 eine angenehme Erfahrung. Viele wirklich gute Spiele, viel positives Feedback, viele Leute, die gesehen haben was wir hier machen und denen es gefallen hat. Das sollte uns Stärke für die kommenden Monaten geben, in denen uns die finale Anstrengung bevorsteht.

Martin Klima, ALTAR Interactive




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