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Re: Hard Life addon
  Milchknilch
02.02.2017, 22:00
Re: Hard Life addon
  dusty
02.02.2017, 19:48
Re: Hard Life addon
  Milchknilch
01.02.2017, 23:24
Re: Hard Life addon
  dusty
01.02.2017, 21:07
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Fast auf den Tag genau vor drei Jahren ist Freedom Force veröffentlicht worden. Die australische Spieleschmiede Irrational Games hat seiner Zeit nicht nur ein gelungenes Genre-Mix aus Action, RPG und Echtzeit-Taktik geschaffen - nein - dazu hat man auch noch die Atmosphäre der legendären Superhelden-Comics von Marvel aus den 60er Jahren fast perfekt eingefangen.

Leider hat davon in Deutschland kaum jemand Notiz genommen, trotz überragender Wertungen in der Fachpresse. Ein Grund war Electronic Arts, die als Publisher keinerlei Marketing betrieben haben – Ein Nachteil, den der Nachfolger offensichtlich nicht hat, denn dtp zeigt sich sehr bemüht, Freedom Force vs the 3rd Reich in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Deshalb hat uns der verantwortliche PR-Manager Christopher Kellner auch freundlicherweise eine Preview-Version zukommen lassen. Darin sind sämtliche Missionen und Zwischensequenzen enthalten - der Mehrspieler-Modus ist aber leider noch nicht spielbar und auch die Texte sind noch nicht lokalisiert.


Prolog

Schon nach wenigen Minuten des Zockens wird klar, dass Freedom Force vs the 3rd Reich dort ansetzt, wo der Vorgänger aufgehört hat - Im Gegensatz zu anderen Fortsetzungen, die nur einen relativ geringen Bezug zum Vorgänger haben. Gut für Fans des Vorgängers, eher schlecht für "Neueinsteiger" möchte man meinen. Die Hintergrundgeschichte schliesst nahtlos an, wobei der schon aus dem ersten Teil bekannte Erzschurke "Nuclear Winter" zunächst eine Schlüsselrolle spielt. Der alte Stalinist schreckt beim Kampf gegen Freiheit und Demokratie doch tatsächlich nicht einmal vor einer Allianz mit den Nazis zurück – Durch den Hitler-Stalin-Pakt müsste der Einfallspinsel doch eigentlich gewarnt sein müssen... Wie dem auch sei, wirkliche Veränderungen und Verbesserungen beschränken sich lediglich auf modernere Technik und auf Details, wobei es beim Vorgänger auch eigentlich nicht mehr viel zu Verbessern gab!

Die Helden

Die meisten der 24 spielbaren Superhelden sind schon aus dem ersten Teil bekannt, aber immerhin werden sie in der Abfolge der Missionen geschickt eingeführt, so dass Neulinge sie gut kennen lernen können, ohne dass "Veteranen" dadurch gelangweilt werden. Denn auch bei letzteren kann eine kleine Gedächtnisauffrischung nicht schaden, erst recht weil jeder der Helden schon zu Anfang mehrere individuelle Superhelden-Fähigkeiten besitzt, die es gilt geschickt in den taktischen Kämpfen zu kombinieren - So ist "Minuteman", der schon aus dem Vorgägner bekannte Anführer der Freedom Force z.B. in der Lage, auf Gebäude springen und mit der Wucht seines Kampf-Hammers im Rundumschlag gleich mehrere Gegner in Schach zu halten. Dem neuen und zunächst recht undurchsichtigen Superheld "Tombstone" ist das Erklimmen von Gebäuden dagegen nicht möglich, dafür kann er dank seiner mentalen Fähigkeiten u.a. kurzzeitig einen Gegner kontrollieren. Andere, aber nicht minder nützliche mentale Fähigkeiten hat "Mentor", der außerirdische Gutmensch, dem die Freedom Force ihre Superhelden-Fähigkeiten verdankt. Darüber hinaus recht die Palette vom blitzschnellen "Bullet" bis zur mysteriösen und naturverbundenen "Eve".

Die Superhelden sind zu Anfang keineswegs voll ausgebildet, sondern besitzen nur einige ihrer charakteristischen Superhelden-Kräfte. Diese können zwischen den Missionen ausgebaut oder neue erlernt werden, wobei die gewonnenen Erfahrungspunkte von entscheidender Bedeutung sind. Neben den Kräften können die Helden unterschiedliche Attribute wie "Fliegen", "Gefahrensinn" oder "Berserker" besitzen – Es gibt mehrere Duzend solcher Attribute, die manche Helden von Anfang an haben oder die erst später durch Einsatz von Erfahrungsspunkten hinzugekauft werden können. Darüberhinaus hat jeder Superheld und Gegner fünf Basis-Statistiken, die ebenfalls ausgebaut werden können und von Held zu Held unterschiedlich ausgeprägt sind. So ist die Stärke vom bulligen "Man-Bot" natürlich von Anfang an deutlich größer als die der zierlichen "Alchemiss", die dafür aber einen deutlichen Vorteil bei Geschwindigkeit und der Beweglichkeit hat.

Neben den individuellen Fähigkeiten hat jeder Superheld seine eigene Hintergrundgeschichte, die jeweils in einer stimmigen Dia-Show präsentiert wird. Selbstverständlich haben die Helden auch ihren eigenen Charakter, der in manchen Missionen besonderes zum tragen kommt und im Stil der 60er Jahre mit viel Humor stark überzeichnet präsentiert wird.

Sound und Musik

Alle Superhelden und Hauptgegner haben eine individuelle Synchronstimme, die allerdings nur englisch spricht. Die Qualität der Sprachausgabe ist durchweg gelungen, was auch daran liegt, dass sich die Sprecher sehr stark ins Zeug legen. So kann zumindest ich auf deutsche Synchronstimmen verzichten, zumal es sehr schwer sein dürfte die Originale noch zu toppen. Natürlich haben fast alle schon aus dem ersten Teil bekannte Helden wieder den gleichen Synchronsprecher.

Normale Zivilisten und Gegner haben nur einen beschränkten Fundus an Standardsprüchen, die sich durchaus mit der Zeit wiederholen – Hier hätte man ruhig ein paar mehr Varianten auf nehmen können. Unfreiwillig komisch sind die Kommentare von Nazi-Soldaten, die oft in "Denglisch" daher kommen. So wird sich z.B. schon mal mit dem Kriegsschrei "For Adolf!", "Amerikaner! Fire!" oder "For the Reich" in den Kampf gestürzt. Oder Nazi-Zivilisten, die ihre Ablehnung der Helden mit "Get away from me, you Untermenschen!" zum Ausdruck bringen – Im Gegenzug kann man auch nach getaner Arbeit "You must bei some kind of Übermenschen." hören, nunja... Den anglikanischen Geschmack trifft so etwas vermutlich wohl eher und dort wirkt es wohl auch authentischer. Dazu sind die Deutschkenntnisse des Verantwortlichen für die englischsprachige Lokalisierung nicht über alle Zweifel erhaben, so fragt z.B. ein Nazi-Scherge überrascht "Vas ist los?".

All jene, deren Englisch-Kenntnisse nicht so überragend sind müssen sich aber keine Sorgen machen, denn jedes gesprochene Wort wird via Untertitel ins Deutsche übersetzt. Die Qualität der deutschen Lokalisierung lässt sich leider noch nicht bewerten, denn die Preview-Version ist komplett in englischer Sprache. Besagter Christopher Kellner von dtp hat mir aber versichert, dass man sich bei der Übersetzung große Mühe geben wird um zu Verhindern, dass z.B. durch das wörtliche Übersetzen von Redewendungen,etc. Atmosphäre verloren geht.

Die Musik trägt ebenfalls nicht unwesentlich zur Atmosphäre bei. Hier wird überwiegend auf klassische Musik gesetzt, deren Intensität sich je nach Situation ändert. Oft handelt es sich dabei um orchestrale Bombaststücke und das in einer beträchtlichen Bandbreite. Musik kann übrigens auch eine Waffe sein, wie der faschistoide Superschurke "Fortissimo", ein italienischer Opernsänger, zeigt, dessen Stimme bei seinen Gegnern nicht für Verzückung sorgt...

Die Soundeffekte sind solide und in diversen Varrianten verfügbar, wobei sie sich bei machen eigentlich recht unterschiedenen Superhelden-Fähigkeiten wiederholen.

Grafik

Optisch präsentiert sich Freedom Force vs the 3rd Reich dank der brandneuen Gamebryo-Engine von NDL, die vorher schon im Remake zu Pirates! eingesetzt worden ist und auch in Elder Scrolls 4: Oblivion benutzt wird, auf dem neusten Stand der Technik. Die Animationen der Spielfiguren sind flüssig und wirken realistisch, auch bei den Bodentexturen gibt es kaum etwas zu beanstanden. Effekte wie Explosionen gibt es reichlich und diese sind sehr gut in Szene gesetzt. Perfekt und sehr atmosphärisch sind auch die dynamischen Lichteffekte.

Mit viel Liebe zum Detail hat man die Einsatzgebiete gestaltet – Hier gibt es einiges zu entdecken, was zwar mit dem Gameplay nichts zu tun hat, aber trotzdem beträchtlich zur Atmosphäre beiträgt. So haben die Grafiker diverse "Hiden-Gags" eingebaut... ;-)

Die Auflösung kann frei gewählt und bis auf 1600:1200 Bildpunkte gesteigert werden, was freilich aber nur bei High-Endrechnern Sinn macht. Erfreulicherweise sind die Mindest-Systemvoraussetzungen moderat, so dass auch Zocker mit älteren PCs auf ihre Kosten kommen. Und das ist keine leere Versprechung, denn auf meinem 1 Ghz Athlon mit Radeon 8500er Grafikkarte läuft das Spiel bei einer Auflösung von 1024:768 Bildpunkten ruckelfrei!

Zerstörbare Umwelt

Absolutes Highlight der Grafik-Engine ist die komplett zerstörbare Umwelt, die noch dazu viele Interaktionsmöglichkeiten bietet. So kann jeder Gegenstand von der Mülltonne über parkende (und fahrende) Autos bis zur Parkbank von Helden und Gegnern, sofern die Stärke stimmt, aufgenommen und als Waffe verwendet werden. Eine aus dem Boden gerissene Straßenlaterne eignet sich dabei sehr gut als Keule, womit gleich mehrere Gegner im Nahkampf in Schach gehalten werden können. Aus der Distanz ist man dagegen so ein leichteres Ziel. Andere Gegenstände wie besagte Mülltonne können auf Gegner geschleudert werden, wobei der zugefügte Schaden je nach Größe des Gegenstand höher oder niedriger ist. Ein Volltreffer durch ein geschleudertes Auto kann manchen Gegner sofort ins Reich der Träume befördern. Gerade bei solchen Wurfeinlagen, wie bei allen Angriffen, ist Vorsicht geboten, denn versehentlich getroffene Gebäude können Schaden nehmen oder sogar zum Einsturz gebracht werden, was sich negativ auf das Prestige der Freedom Force bei den normalen Bewohnern der Comic-Welt auswirkt.

Prestige – Missionsziele

Als Superheld muss man auf sein Image achten, denn die "normalen Menschen" betrachten Typen mit übermenschlichen Fähigkeiten von Natur aus mit Skepsis, vom Angst und Neid auf die Superkräfte ganz zu schweigen. Auch die teilweise eigenbrödlerischen Superhelden müssen erstmal überzeugt werden, ihren Status als "Freelancer" aufzugeben. Neue Superhelden trifft man mitunter während, aber durchaus auch in den Zeichensequenzen zwischen den Missionen. Automatisch verfügbar für die folgenden Missionen sind sie aber in der Regel nicht, denn sie müssen erst angeheuert werden.

Hier kommt das Konzept des "Prestige" ins Spiel, das für das Gameplay von zentraler Bedeutung ist. Je höher das Prestige ist, desto mehr Superhelden können dazu bewegt werden, ihre individuellen Superkräfte in den Dienst der Freedom Force zu stellen. Jeder Superheld hat einen individuellen Prestige-Wert, der aufgebracht werden muss, um den Superhelden zu rekrutieren. Hat die Freedom Force nicht genügend Prestige, muss man auf entsprechenden Superhelden erstmal verzichten. "Prestige" gewinnt das Team am einfachsten durch das Kaltstellen von Gegnern, wobei ein Bonus drin ist, wenn alle Gegner im Level ausgeschaltet worden sind.

Für das Erfüllen der Missionsziele gibt es auf reichlich Prestige, wobei zwischen primären und sekundären Missionszielen unterschieden wird. Erstere müssen für den erfolgreichen Abschluss der Mission zwingend, letztere nicht unbedingt erfüllt werden. Die Missionsziele ändern sich im Verlauf der Missionen nicht selten und oft kommen neue Ziele hinzu. Leider laufen die primären Missionsziele meist nur auf das Ausschalten eines Oberschurken hinaus, auch wenn dies durchaus geschickt verpackt wird. So gilt es in einer Mission zu verhindern, dass die Nazi-Schergen kulturell bedeutende Bücher verbrennen. Gelegentlich gibt es zusätzliche Handicaps wie ein Zeitlimit oder die Auflage, dass keinerlei Gebäude oder Zivilisten zu Schaden kommen dürfen.

Bei den sekundären Missionszielen wird etwas mehr Variabilität geboten. So gilt es z.B. eine alte Oma vor schurkischen Banditen zu beschützen oder ein Kind, dass von seiner Mutter getrennt worden ist, wieder nach Hause zu bringen, was sich natürlich positiv auf das Prestige auswirkt. Denkbar negativ wirkt sich hingegen das Scheitern bei einem Missionsziel aus. Auch beschädigte oder zerstörte Gebäude werden natürlich nicht den Gegnern, sondern der Freedom Force zur Last gelegt. Das Zivilisten zu Schaden kommen sollte man auch möglichst verhindern.

Taktische Kämpfe

Das Herzstück von Freedom Force vs the 3rd Reich sind die taktischen Kämpfe, die in 15 Missionen präsentiert werden. Dabei gilt es in Echtzeit, sich den Gegnern im Level anzunehmen. Das Kampfgeschehen kann aber jederzeit durch Druck auf die Leertaste unterbrochen werden, um den Helden neue Befehle zu geben, Änderungen vorzunehmen oder sich nur noch mal in aller Ruhe ein Bild vom der Situation zu machen. Mit diesem mittlerweile bewährten System wird zumindest ein bisschen Hektik aus den schnellen und action-geladenen Echtzeit-Kämpfen genommen.

Leider kann gerade bei Kämpfen mit vielen Gegnern schnell die Übersicht verloren gehen. Hier macht sich negativ bemerkbar, dass man den Superhelden keine Verhaltensweisen wie z.B. "immer den stärksten Gegner angreifen" oder "Fernkampf" zuweisen kann. Automatische Pausen bei besonderen Gegebenheiten wie "kaum noch Lebenspunkte" oder "Gegner ausgeschaltet" vermisst man ebenfalls schmerzlich – Die Kamera trägt dagegen sehr zur Übersichtlichkeit bei: Mit Druck auf die Alt-Taste wird diese frei drehbar, mit den Mausrad kann gezoomt werden - Standardmäßig wird der ausgewählte Held von der Kamera verfolgt. Dabei ist die Kamera meistens gut im Bild, denn Hindernisse, die den freien Blick auf den Helden verdecken könnten, werden transparent dargestellt.

Die taktische Tiefe bekommt Freedom Force vs the 3rd Reich im Gegensatz zu den üblichen Taktikspielen nicht durch "schleichen" oder das klassischen "Duck and Cover", also geschickt in Deckung gehen, sondern durch die Superhelden mit ihren individuellen Fähigkeiten, die es gilt geschickt zu kombinieren. Hier gibt es wie oben schon erwähnt eine riesige Palette von unterschiedlichen Fähigkeiten, die sich in ihrer Macht unterschieden und unterschiedlich viel Energie verbrauchen – Eine besondere Bedeutung haben die verschiedenen Arten von Schaden. So sind manche Gegner und Helden gegen gewisse Arten von Schaden immun oder besonders anfällig. So ist es wenig sinnvoll den feurigen "El Diablo" mit Brandsätzen anzugreifen, während er aber sehr anfällig gegen Kälte ist, was die frostigen Schergen von "Nuclear Winter" gerne ausnutzen, die sich aber ihrerseits vor seinen infernalen Hitze-Angriffen in acht nehmen müssen!

Dazu sorgen sechs frei wählbare Schwierigkeitsgrade von "sehr leicht" bis "unmöglich" dafür, das sowohl fortgeschrittene Zocker als auch Anfänger von den Kämpfen gefordert werden. Leider wirken sich die Schwierigkeitsgrade weniger auf die taktischen Fähigkeiten der Gegner, sondern fast ausschließlich auf deren Gesundheitspunkte und Energiewerte aus. Aufgrund des eher auf Schnelligkeit und Action ausgelegten Gameplay kann man von der AI auch keine wirklichen Glanzleistungen erwarten – sie hinterlässt aber trotzdem einen soliden Eindruck. So konzentrieren sich die Gegner oft zunächst auf den Helden mit den schwächsten Widerstandswert gegen ihren Standard-Angriff, anstatt von eher resistenten Helden aufgemischt zu werden. Ein strategischer Rückzug bei niedrigen Lebenspunkten zwecks Heilung ist für sie leider nicht vorgesehen, zumal sie auch keine "Medi-Packs" oder ähnliches besitzen.

Eine wichtige Rolle spielt die Umgebung der Missionen. So ist es z.B. im Großstadtgebiet von "Patriot City" fast unverzichtbar Superhelden mit der Fähigkeit, die Dächer der Hochhäuser zu erklimmen oder diese fliegend zu erreichen, im Team zu haben. In den hügeligen Ardennen ist dies ebenfalls von Vorteil, während es an den flachen Stränden von Kuba weniger wichtig ist. Weiter Einsatzgebiete sind unterirdische Labore der Nazis, Weinkeller in Paris und deutsche Städte, die trotz vergleichbarer Größe im Vergleich zum großstädtischen "Patriot City" eher provinziell wirken, was aber hauptsächlich daran liegt, das man sich sehr an der charakteristischen bayrischen Architektur orientiert hat, um die Örtlichkeiten authentisch und typisch deutsch wirken zu lassen.

Mehrspieler-Modus

Leider ist der Mehrspieler-Modus in der vorliegenden Preview-Version noch nicht spielbar, in der Vollversion soll dies aber anders sein. Auf dem Papier unterstützt Freedom Force vs the 3rd Reich diverse Multiplayer-Optionen wie z.B. "Deathmatch" und dem "Multiplayer-Story-Modus", die allesamt über LAN oder TCP/IP, sowie übers Internet via GameSpy Arcade spielbar sind. Aus englischsprachigen Reviews ist bekannt, dass die GameSpy-Integration noch einige Probleme hat.


Fazit:


Nicht nur wer die klassischen Marvel-Superhelden Comics und den grandiosen Vorgänger liebt, kann bedenkenlos zugreifen, denn Freedom Force vs. the 3rd Reich bietet neben dem unverbrauchten Szenario weit mehr: Selten ist die Synthese zwischen einem RPG und einem Taktikspiel besser gelungen, und das bei ausgezeichneter Grafik - Leider halten sich die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger aber in Grenzen und gelegentlich kommt zumindest für Veteranen wie ich der Verdacht auf, man würde lediglich ein Add-On zu zocken. Die komplett überarbeitet Grafik-Engine und die neue Kampagne zerstreuen diesen Verdacht aber ganz schnell wieder und machen Freedom Force vs. the 3rd Reich zu einer würdigen Fortsetzung. Außerdem ist der Mehrspieler-Modus (zumindest theoretisch) deutlich aufgemotzt worden!

Top
+ einmalige Atmosphäre
+ gelungenes Mix aus Rollen-, Taktik und Actionspiel
+ duzende Zwischensequenzen
+ umfassender Mod-Support
+ kunterbunte Comic-Grafik auf dem neusten Stand der Technik
+ High-End Grafik auch für schwächere Systeme
+ ein Pflichtkauf nicht nur für Comic-Fans
+ englische Sprachausgabe, deutsche Untertitel

Flop
- kaum Innovationen gegenüber dem Vorgänger
- Missionsziele laufen meist auf das Eine hinaus...
- Einstellung von Verhaltensweise für die Helden ist nicht möglich
- keine automatischen Pausen im Kampf
- englische Sprachausgabe, deutsche Untertitel




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Athlon 1 Ghz, 384 MB Ram, Radeon 8500, Windoof XP Pro




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